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Interview

Daniel Baumgardt – Börse ist keine Raketenwissenschaft

Daniel Baumgardt – der Börsenmentor mit Leidenschaft

„Wer einmal erkennt, dass die Anlage in Aktien besser ist, als das Geld auf dem Konto ungenutzt liegenzulassen, der hat den ersten Schritt schon geschafft!“, bemerkt Börsenmentor Daniel Baumgardt. Er selbst hat mit einem einfachen Investment begonnen und profitiert heute von seinem Entschluss. Dabei steckt einiges an Arbeit und Energie in seiner Entwicklung. Laut seiner Ansicht sind ihm viele Fehler unterlaufen, die heute noch zahlreiche Menschen von einem Aktieninvestment abhalten. Dabei sei die Börse keine Raketenwissenschaft. Es ist nur eine Frage der Grundlagenschaffung und des Verständnisses für die Sache selbst.

Daniel Baumgardt hat mit Unternehmer Deutschlands über sein Business und seine Geschichte gesprochen, die ihn selbst zu einem erfolgreichen Investor formte.

Börsenmentor Daniel Baumgardt im Interview mit Unternehmer Deutschlands

Hallo Daniel Baumgardt, was hast du vor deiner Zeit als Börsenmentor gemacht?

Börsenmentor Daniel BaumgardtIch bin studierter Ingenieur und arbeite derzeit in einem großen deutschen Unternehmen. In meinem beruflichen Alltag verbringe ich viel Zeit damit, komplexe Maschinen einfach für die Mitarbeiter zu erklären. Das Besondere an meinem Job: Ich hatte die Chance, Karriere zu machen und erhalte dadurch heute ein gutes Einkommen. Folglich zahlte ich auch immer einen guten Beitrag zur Rentenversicherung ein. Aufgrund des laufenden Rentenbescheides wurde mir aber sehr schnell bewusst, dass die immer größer werdende Rentenlücke auch mich eines Tages hart treffen würde. Die Aussichten, dass ich im Alter nur noch mit einem Drittel meines aktuellen Gehaltes leben müsste, waren so erschreckend, dass ich nach unterschiedlichen Optionen der Anlage suchte. Denn alles, was ich vermeiden wollte, war mich nach zahlreichen Jahrzehnten in meinem Beruf, im wohlverdienten Ruhestand einschränken zu müssen.

Durch Zufall arbeitete einer meiner Freunde im Finanzsektor und konnte mir viel über Aktien und Optionsscheine erklären. Er weckte damit meinen Ehrgeiz und meine Neugier. Ich begann erst einmal nur kleine Investitionen vorzunehmen. Rückblickend hatte ich mit meinen ersten Erfolgen mehr oder weniger Glück. Aber um mich weiterzuentwickeln, besuchte ich über Jahre hinweg Seminare, las etliche Bücher und arbeitete Tag und Nacht an eigenen Auswertungen. Damit baute ich mir einen Wissensgrundstock auf und konnte gezielter anlegen.

Und wie kam es zu der Idee ein Börsen-Mentoring aufzubauen?

Im Laufe der Jahre entwickelte ich meine eigene Anlagestrategie und entdeckte, dass ich im Schnitt mehr Rendite erwirtschaften konnte als ein regulärer ETF, der momentan im Durchschnitt um die 9% p.a. (Stand Dezember 2021) erzielt. Familie, Freunde und Bekannte beobachteten meine Vorgehensweise und begannen mir immer mehr Fragen dazu zu stellen. Ich war selbst überrascht, wie leicht es für mich war all die Fragen zu beantworten. Ich weckte ihren Anlagereiz und sie profitierten von meinen Erkenntnissen.

Durch das positive Feedback entwarf ich aus meiner Strategie ein Programm zum Börsen-Mentoring. Ganz im Stil meiner Profession: anwendungsbereites Wissen und einfache Techniken für die Eigenumsetzung im Aktieninvestment.

Und warum bezeichnest du dich als Börsenmentor?

Mir ist es wichtig, dass die Anleger sich selbstverantwortlich um ihr Geld kümmern. Ich bin kein Vermögensverwalter, der das Geld nimmt und für die Menschen anlegt. Im Gegenteil, handeln jeder muss selbstbestimmt. Ich sehe mich nur als Begleiter, da nicht nur das Wissen zur Anlage vorhanden ist, sondern ich aus eigener Erfahrung sprechen kann, da ich vieles schon selbst erlebt habe.

Aber können das nicht auch andere „Anlageberater“? Was ist dann dein Alleinstellungsmerkmal?

finanzielle Freiheit Daniel BaumgardtIch sage immer: „Man muss das Rad nicht neu erfinden.“ Aber ich bin überzeugt, man kann den Lauf des Rades und dessen mühelose Anwendung perfektionieren. So ähnlich verhält es sich mit meinem Mentoring. Ich gebe potenziellen Kunden zunächst die Möglichkeit, sich mit mir kostenfrei zu unterhalten. In diesem Gespräch eruiere ich mit ihnen zusammen, ob sie überhaupt für mein Coaching infrage kommen.

Menschen, die nur eine geringe Summe monatlich sparen können, verweise ich direkt auf einen ETF oder andere Anlageoptionen, die Renditen erwirtschaften können, ohne viel Kapital einbringen zu müssen. Ich empfinde es als fair ihnen Alternativen zu empfehlen, da mein Mentoring für Einlagen im mittleren fünfstelligen Bereich oder mehr ausgerichtet ist. Anlegen darf nicht weh tun. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die Motivation zum Sparen bei vielen Menschen grundsätzlich vorhanden ist. Aber sie beginnen sich das mühsam erwirtschaftete Geld vom Mund abzusparen, um überhaupt etwas beiseitezulegen. Für ein langfristiges Investment keine gute Basis.

Wer mit einem fünfstelligen Kapital beginnt oder im hohen dreistelligen Bereich monatlich anlegen kann, der bekommt bei mir eine zuverlässige Betreuung im Hybridmodell. Eine Kombination aus allgemeinen Lehrinhalten und persönlichen Gesprächen, um das Grundwissen zur Anlage aufzubauen und selbstsicher investieren zu können.

Wer sich jetzt fragt: Warum diese hohe Einstiegsumme bei meinen Kunden vorhanden sein sollte: Je höher die Einstiegssumme, umso effektiver lassen sich auch Erfolge verzeichnen. Hierzu habe ich ein Beispiel: Angenommen heute werden 30.000 Euro eingelegt, kann das bei einer Rendite von 10% im Jahr schon 3.000 Euro ausmachen. Wer nur 30 Euro anlegt, der hat nur 3 Euro zu erwarten bei gleichen Voraussetzungen. Fazit: Mit höheren Summen lässt sich die Rentenlücke schneller schließen und die finanzielle Unabhängigkeit leichter erreichen.

„Ich will meinen Kunden das Angeln beibringen und nicht den Fisch jeden Tag für sie fangen!“

Wenn sich ein potenzieller Anleger für dein Mentoring entscheidet, was erwartet ihn dann in der Zusammenarbeit mit dir?

Ich habe auf Basis meines Wissens Trainingsmodule in Form von Videos aufgebaut. Persönliche Zoom-Calls mehrmals wöchentlich ergänzen das Programm zur Begleitung und der Klärung offener Fragen. Während des Wissensaufbaus zeige ich meinen Kunden, welche Tools sie nutzen können, um den Alltag als Investor bestmöglich zu gestalten. Ich baue auf Programme, die frei im Web erhältlich sind und eine einfache Nutzungsoberfläche bieten. Es ist erstaunlich, wie gut heute schon kostenfreie Tools sind. Denn je weniger für Tools ausgegeben wird, umso mehr ist zum Anlegen über.

In den ersten Monaten begleite ich die Kunden noch intensiv, berate sie bei ihrem Anlagevorgehen und der Anwendung der Tools, Aktien, Optionen und Optionsscheine. Dann nehme ich mich nach und nach heraus, weil mein Kunde in der Lage ist, selbstverantwortlich zu investieren.

Aufgrund der vermittelten Lerninhalte entsteht eine Art Fahrplan, der am Ende meines Mentorings aufzeigt, welche Schritte monatlich erforderlich sind, um ein Investment in Aktien voranzutreiben.

Aber ist das nicht zeitaufwendig, monatlich alles zu überprüfen?

Nicht unbedingt. Logischerweise möchte ich, dass meine Kunden breitgefächert anlegen. Mit meinem Regelwerk schaffen es selbst große Anleger mit 10 Minuten monatlich für eine gute Umschichtung und Bewertung des Depots zu sorgen. Die meisten Anwender haben zwar verstanden, dass es wichtig ist, breitgefächert anzulegen, aber den richtigen Zeitpunkt für Kauf, Abstoßen oder Haltezeit der Aktie zu bestimmen, fällt vielen schwer.

Wer meine empfohlenen Tools richtig anwendet, dem fällt es leichter die richtigen Zeitpunkte zu erkennen und „schlechte“ von „guten“ Aktien zu unterscheiden.

Das bedeutet aber nicht, dass die Anfangszeit des Anlegens keinen Zeitaufwand darstellt. Wie schon berichtet, habe ich mich über mehrere Jahre hinweg parallel zu meinem Job weitergebildet, um meine eigenen Erfahrungen zu machen. Das war ein deutlich höherer Zeitaufwand als meine Kunden heute aufwenden müssen. Sie erhalten somit eine Abkürzung und können von meinem Wissen profitieren.

Wie sieht also eine gute Investmentstrategie für dich aus?

Ich selbst vertrete und lebe nach vier Grundsätzen, die ich auch meinen Kunden vermittle.

Der Erste ist die Erkenntnis, dass Geld investiert werden muss. Den Schritt haben meine Kunden schon geschafft, bevor sie auf mich zukommen. Das Bewusstsein, dass sie ihr Geld mit einer guten Aktienanlage vermehren können, ist da, sie wissen nur noch nicht wie.

Auch der zweite Grundsatz steht fest: Ich weiß, wieviel ich investieren möchte.

Ab dem dritten Grundsatz greife ich mit ein: Sie wollen lernen, die Börse zu verstehen. Ich vermittle ihnen das Wissen und die Techniken für eine gute Anlage. Der Vorteil: Ich habe schon selbst viele Fehler gemacht und Tiefpunkte erlebt. In den Momenten, in denen ich dachte, dass ich viel Geld verloren habe, bildete ich mich weiter und musste dennoch erkennen, dass es immer wieder neue Tiefs geben wird. Aber bis jetzt kam auf ein Tief auch immer wieder ein Hoch. Geduld ist der Schlüssel zum Erfolg, auch wenn ich nicht bestreiten möchte, dass in jeder Form der Anlage ein gewisses Risiko existiert.

Der vierte Grundsatz verankert sich mit steigender Motivation von selbst: Ich verfolge meine Ziele konstant. Wer diese Grundsätze beachtet und das anwendet, was ich ihm an die Hand gebe, kann seine Anlageziele dauerhaft verfolgen und erreichen.

„Ziele setzen, ermöglicht das Durchhalten in der Anlage!“

Klingt vielsprechend, aber was gibst du deinen Kunden in deinem Mentoring konkret an die Hand, dass sie deine Grundsätze und dein Wissen auch umsetzen und durchhalten können? Und was verstehst du unter Anlagezielen?

Daniel Baumgardt BörseKunden, die noch am Anfang des Investierens stehen, sollten sich von Beginn an schriftliche Ziele setzen. Diese können zunächst klein sein und mit den Investments mitwachsen. Wichtig ist, dass sich die Investoren beim Erreichen des Ziels belohnen. Zum Beispiel: Wenn ich heute „Betrag X“ anlege und in fünf Jahren einen „Betrag Y“ erreiche, dann entnehme ich „Summe Z“ und kann damit einen großen Wunsch von mir erfüllen. Wer sich das individuelle Ziel heute setzt, der arbeitet fokussierter darauf hin.

Ich rate dazu, dass trotz der Anlage Belohnungen ein unbedingtes Muss sind, um das Erreichen der Ziele durchzuhalten. Mit einer minimalistischen Lebensweise würde die Stimmung nur sinken. Ich selbst praktiziere das und plane auch mal eine spontane Reise mit meiner Partnerin ein. Wie vor kurzem: Wir haben einen interessanten Beitrag über einen Musiker gesehen, der nun auf Welttournee geht. Wir wollten schon immer einmal ein Konzert besuchen, aber leider spielte er nur in London. Also habe ich etwas aus meiner „Summe Z“ genommen und spontan ein Wochenende mit Konzertkarten und Unterkunft für uns beide gebucht. Eine Form der Spontanität und Freiheit, die mich antreibt, meine Strategie weiterzuverfolgen.

Wenn aus einer erfolgreichen Anlage Renditen entstehen, sollte das Geld immer zur Reinvestition genutzt werden. Ich habe häufig Kunden, die sagen: Hey, ich habe meine Einlage verdoppelt, das kann ich nun entnehmen! Bitte, nicht! Wer heute 50.000 Euro im Depot hat, der macht bei 10% Rendite 5.000 Euro pro Jahr. Wer aber diese 5.000 Euro nicht entnimmt und sie weiter anlegt, der profitiert vom oft unterschätzten Zinseszins-Effekt bei langfristiger Anlage, den ich bei Aktieninvestments habe.

Ich biete meinen Kunden übrigens nach dem Kurs an, dass sie in der Community der Anleger, die bereits bei mir gelernt haben, bleiben können. Das bietet den Vorteil, dass der Austausch unter ähnlich Denkenden erhalten bleibt. Das hilft zusätzlich, um motiviert an den Zielen zu arbeiten.

Konntest du deine Ziele schon erreichen?

Mein großes Ziel war und ist, die Rentenlücke zu schließen und mich im hohen Alter nicht einschränken zu müssen. Heute weiß ich, dass ich noch vor dem 50. Lebensjahr nicht mehr arbeiten muss. Aber auch die kleinen Ziele, die ich mir regelmäßig setze, kann und konnte ich erreichen. Das ist auch der Grund, warum ich mich als Börsen-Mentor und nicht als Coach sehe. Ich kann aus erster Quelle erzählen und damit meinen Kunden die perfekte Grundlage für einen guten Start in das Aktiengeschäft bieten. Ich möchte den Menschen helfen, dass auch ihnen die Armut im Alter erspart bleibt.

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