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Joshua Kokoume

Interview

Kokoume Consulting: Wie KI und Social Media den Einstieg in die digitale Selbstständigkeit ermöglichen

Joshua Kokoume, 23 Jahre jung, spricht über sein Unternehmen Kokoume Consulting mit einer Klarheit, die man eher von deutlich erfahreneren Gründern kennt. Allerdings hat ihm gerade seine frühe Platzierung im Markt in Kombination mit strategischer Schärfe eine Aufmerksamkeit in der deutschsprachigen Coaching-Branche verschafft, die sicherlich nicht unbeachtlich ist.

Faktisch hat er ein Modell positioniert, welches konsequent auf zwei Säulen basiert. Im Zentrum steht der Aufbau digitaler Einkommensquellen für Menschen, die ihre Zeit effektiver und zielgerichteter nutzen wollen. Parallel dazu läuft die Umsetzung nachhaltiger Skalierung von Coaching Businesses.

Dabei geht sein Anspruch über reine Umsatzzahlen deutlich hinaus. Vielmehr fokussiert sich der umtriebige Entrepreneur auf langfristige Entwicklung und stabile Ergebnisse. Im Interview mit uns gibt er Einblicke in die Mechanismen seiner Firma, erläutert seine elementaren Erfolgsprinzipien und beschreibt die Vision, die ihn antreibt.

Joshua Kokoume im Interview

Hallo Joshua, herzlich willkommen bei Unternehmer Deutschlands! Kannst du dich und dein Unternehmen zu Beginn bitte kurz vorstellen?

Ja, sehr gern. Ich bin Joshua Kokoume und in der Nähe von Düsseldorf aufgewachsen. Mit Kokoume Consulting habe ich einen Betrieb ins Leben gerufen, der auf zwei Ebenen aktiv ist. Zum einen begleiten wir Berufstätige dabei, neben ihrem Job ein digitales Einkommen zu generieren, von der anfänglichen Idee bis zu den ersten Resultaten. Gleichzeitig unterstützen wir Coaches, Berater und Trainer, ihr bestehendes Geschäft strukturiert zu vergrößern.

Bis heute haben wir bereits mehr als 850 Kunden betreut. Unser Team umfasst inzwischen rund 45 Mitarbeitende. Im Mittelpunkt steht für uns die Qualität der Ergebnisse, die wir gemeinsam mit unserer Klientel erreichen.

Das klingt nach einem durchdachten und transparenten Konzept. Was war der Ausgangspunkt zum Start in die Selbstständigkeit?

Finanziell gab es seinerzeit kaum Spielraum, allerdings existierte in mir eine Entschlossenheit, die erheblich war. Vor diesem Hintergrund habe ich mit 16 Jahren den Entschluss gefasst, etwas zu verändern und entsprechend die ersten Schritte unternommen. Zunächst einmal das Ausprobieren verschiedenster Geschäftsmodelle, darunter Dropshipping, Trading und Network Marketing. Dabei konnte ich recht früh wirklich wertvolle Erfahrungen sammeln.

Rückblickend betrachtet lag die eigentliche Herausforderung jedoch weniger in den einzelnen Tätigkeiten und Konzepten als vielmehr in meiner eigenen Herangehensweise. Es fehlte an Klarheit, Fokus und der nötigen Konsequenz. Letztlich hat dann genau diese Erkenntnis den Grundstein für meine weitere Entwicklung gelegt.

Der Wendepunkt kam schließlich im Alter von 18 Jahren. Mir wurde bewusst, dass sich Fußball, Partys und der Aufbau einer Firma nicht gleichzeitig unter einen Hut bringen lassen. Somit habe ich mich entschlossen, meine Schwerpunkte komplett neu auszurichten und den Weg in die Freiberuflichkeit zielgerichtet zu verfolgen.

Was folgte im Anschluss an diese offensichtlich richtungsweisende Entscheidung?

Mein erster Schritt war eine Investition von rund 3.000 Euro in einen Mentor. Da nur wenig Geld zur Verfügung stand, bin ich zu dieser Zeit – parallel zum Abitur und Sport – arbeiten gegangen und habe den Betrag in Raten abgezahlt.

Über sieben Monate hinweg begann jeder Tag schon sehr früh am Morgen. Das erforderte Disziplin, ebenso wie konkrete Prioritäten. Innerhalb des ersten Jahres gelang es mir, ein Closing-Volumen von rund 750.000 Euro zu erreichen und mir wurde klar, dass dieser Weg funktioniert. Warum also nicht meine Erfahrungen weitergeben und andere dabei unterstützen, Ähnliches zu tun?.

Was genau macht Kokoume Consulting heute und wie gestaltet sich die Kooperation in der Praxis?

Im B2C-Bereich, also in der Zusammenarbeit mit Privatpersonen, liegt der Fokus auf dem Aufbau digitaler Einkommensstrukturen. Unsere Teilnehmer erstellen anonyme Profile auf Plattformen wie TikTok oder Instagram, veröffentlichen dort KI-gestützte Inhalte und leiten eingehende Anfragen an Partnerunternehmen weiter, die digitale Produkte vertreiben. Dazu zählen Coaching-Programme, Online-Kurse und -Dienstleistungen, die ortsunabhängig und ohne Lagerkosten angeboten werden. Kommt es zu einem Abschluss, erhalten die Mitwirkenden eine Provision. Vorkenntnisse, Startkapital oder eine bestehende Reichweite sind dafür nicht erforderlich.

Im B2B-Bereich unterstützen wir Coaches und Trainer dabei, ihr Geschäft methodisch weiterzuentwickeln. Wir implementieren organische Prozesse, setzen bezahlte Werbekampagnen auf und optimieren den Vertrieb entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Dabei ist unser Vergütungsmodell leistungsorientiert und wir verdienen erst dann, wenn unsere Kunden messbar mehr Umsatz generieren als zuvor. Erste Ergebnisse zeigen sich in der Regel nach vier bis acht Wochen.

Wie können sich unsere Leser die Partnerschaft auf Erfolgsbasis vorstellen und was bedeutet das konkret für beide Seiten?

Grundlage jeder Zusammenarbeit ist eine transparente Bestandsaufnahme. Wir analysieren die Umsätze der vergangenen drei Monate, bilden daraus einen Durchschnitt und definieren so eine unmissverständliche Ausgangsbasis. Alles, was darüber hinaus entsteht, ist das gemeinsame Ergebnis und zugleich die Basis unserer Vergütung.

Für die Kunden bedeutet es ein Modell ohne Vorabkosten und ohne klassisches Risiko. Der Schwerpunkt liegt auf messbaren Resultaten, nicht auf irgendwelchen theoretischen Konzepten. Unser Erfolg ist direkt an den des Partners gekoppelt und schafft Verbindlichkeit auf beiden Seiten.

Im Rahmen der Umsetzung integrieren wir passende Strategien in bestehende Strukturen. Bei Bedarf stellen wir eigene Vertriebsressourcen bereit, insbesondere in den Bereichen Akquise und Abschluss. Ergänzend optimieren wir organische Prozesse und bauen punktgenaue Werbekampagnen ein, um nachhaltiges Wachstum zu ermöglichen.

Ziel ist immer eine Umsatzsteigerung von mindestens 50 bis 60 Prozent, häufig auch darüber hinaus. Die Vereinbarungen sind üblicherweise auf ein Jahr ausgelegt und können natürlich verlängert werden. Im Kern verstehen wir sie als partnerschaftliches Modell auf Augenhöhe.

Das Konzept ist durchaus nachvollziehbar aufgebaut. Was unterscheidet deiner Erfahrung nach diejenigen, die erfolgreich sind, von denen, die es nicht sind?

Eine gute Frage, die ich mir selbst lange gestellt habe. Die Antwort liegt selten in dem, was an Technik vorhanden ist und mithin umgesetzt werden kann. Ausschlaggebend ist nach meiner Meinung vor allem das Mindset. Zweifel, Angst, Ungeduld oder fehlende Beständigkeit bremsen viele Menschen anlässlich ihrer Vorhaben aus.

Daher sprechen wir bei Kokoume Consulting von einem grundlegenden Umdenken. Bevor jemand erste Einnahmen erzielt, verändert sich zunächst die eigene Haltung hin zu mehr Struktur, Geduld und Verantwortung.

Erfolgreich sind am Ende diejenigen, die bereit sind, den Prozess anzunehmen, Rückschläge einzuordnen und konsequent weiterzumachen, auch wenn die ersten Wochen noch keine sichtbaren Ergebnisse liefern.

Gibt es Beispiele aus deiner Arbeit, die diese Entwicklung besonders greifbar machen?

Ja klar, davon gibt es sogar viele. Eines davon ist Frederik. Er war Bankkaufmann, unzufrieden mit seinem Job und ohne eindeutige Perspektive. Heute erzielt er mit seinem eigenen B2B-Unternehmen monatlich zwischen 80.000 und 100.000 Euro Umsatz. Und lebt dort, wo er immer leben wollte: auf Zypern.

Oder Fabio, der mit einer Mischung aus Unsicherheit, Angst und innerem Druck startete, also Gefühlen, die viele kennen, wenn sie etwas verändern wollen, aber nicht wissen, wie. Gegenwärtig erwirtschaftet er pro Monat zwischen 30.000 und 40.000 Euro, hat eine eigene Firma aufgebaut und unterstützt andere Betriebe dabei, ihre Social-Media-Präsenz planvoll zu erweitern.

Auch Steve ist einen ähnlichen Weg gegangen. Er begann im Alter von 16 und setzte früh alles daran, sich seine Chance zu erarbeiten. Aktuell, Anfang 20, führt er ein eigenes Coaching Business mit Monatsumsätzen zwischen 30.000 und 50.000 Euro.

Trotz der unterschiedlichen Ausgangssituationen zeigt sich eine eindeutige gemeinsame Entwicklung, was mich sehr freut.

Online Coaching genießt nicht überall einen guten Ruf. Wie gehst du mit diesbezüglichen Vorurteilen um und was unterscheidet Kokoume Consulting von teils unseriösen Anbietern am Markt?

Grundsätzlich sind die Vorbehalte gar nicht unbegründet, was ich auch offen anspreche. In diesem Segment gibt es diverse Leute, die Vertrauen verspielt haben. Das betrifft übrigens auch diejenigen, die seriös arbeiten.

Unsere Antwort darauf ist Transparenz. Interessenten sollen prüfen, ob das, was wir tun, zu ihnen passt. Unsere Ergebnisse sind nachvollziehbar und durchgehend überprüfbar. Wer überzeugt ist, startet.

Am Ende sprechen diejenigen für sich, die mit uns gearbeitet haben. Entwicklungen wie die von Frederik, Fabio oder Steve stehen stellvertretend für viele weitere und zeigen, was möglich ist, wenn beide Seiten ihren Beitrag leisten.

Nach all diesen Einblicken stellt sich die Frage, was dich persönlich antreibt. Woraus ziehst du täglich deine Energie?

Motivation ist vergänglich, dies vorab. Sie kommt und geht, und wer sich allein darauf verlässt, wird früher oder später ausgebremst. Was bleibt, ist Verantwortung. Ich führe ein Team, dessen Lebensunterhalt davon abhängt, dass ich liefere. Dazu kommen die Kunden und die Ziele, die wir gemeinsam verfolgen.

Diese Verantwortung ist kein Druck im negativen Sinne, sondern ein verlässlicher Faktor, der auch dann trägt, wenn die Motivation nachlässt. Hinzu kommt der Erfolg unserer Kunden als Maßstab meiner Arbeit. In Gesprächen wird greifbar, was sich konkret verändert hat. Keine Zahl im Dashboard, vielmehr echte Veränderungen im Alltag. Dafür stehe und arbeite ich aus voller Überzeugung.

Werfen wir zum Ende dieses Interviews einen Blick nach vorne. Wo siehst du Kokoume Consulting in den kommenden Jahren?

Meine Vision beginnt nicht mit einer bestimmten Umsatzzahl, die ich erreichen möchte. Im Zentrum steht vielmehr ein Ziel, das im Coaching-Markt seit Jahren offen bleibt, nämlich klare und messbare Erfolgsquoten. Zu viele starten, ohne jemals dorthin zu kommen, wohin sie ursprünglich wollten. Das liegt sowohl an Anbietern mit unzureichender Kompetenz als auch an Teilnehmern, die die Umsetzung scheuen.

Hinsichtlich der nächsten Schritte sind diese strukturell geprägt. Wir entwickeln uns vom ortsunabhängigen Setup hin zu einem festen Standort mit einem eingespielten Team, das eng zusammenarbeitet. Parallel dazu verändert sich auch meine Rolle. Den Weg vom Selbstständigen zum Unternehmer habe ich bereits durchlaufen. Jetzt steht der Aufbau eines Betriebes an, der auf stabilen Prozessen basiert und unabhängig von einzelnen Personen funktioniert.

Hast du einen Rat für Menschen, die es beruflich ähnlich wie du machen möchten?

Lerne, mit Rückschlägen umzugehen. Sie sind kein Scheitern, sondern liefern wertvolle Hinweise für den nächsten Schritt. Wer sich das verinnerlicht, entwickelt sich perspektivisch schneller als jemand, der versucht, Fehler zu vermeiden.

Zentral ist auch, zu verstehen, dass nachhaltiger Erfolg durch echten Mehrwert entsteht und kein Unternehmen, das langfristig agieren will, ohne diesen auskommt.

Schließlich gilt: Gestalte dein Umfeld so, dass alle profitieren, Mitarbeiter, Kunden und Partner gleichermaßen. Wenn alle auf ihre Kosten kommen, entsteht ein stabiles System, das Bestand hat.

Joshua, herzlichen Dank für dieses offene und inspirierende Gespräch. Wir wünschen dir und deinem Team weiterhin viel Erfolg.

Vielen Dank für die Einladung. Es war mir eine Freude.

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